Wie die Sitzplan-Regeln wirken

Was das Werkzeug immer einhält, was es nur versucht – und was es nicht kann.

Harte Regeln: werden eingehalten, wenn es möglich ist

Widersprechen sich Regeln, meldet das Werkzeug das vor der Berechnung. Beispiele: Anna soll neben Tom sitzen, Tom neben Lena, aber Anna nicht mit Lena an einen Tisch. Oder: Eine Familie aus zwölf Personen soll zusammensitzen, der größte Tisch hat aber nur zehn Plätze. Dann löst du den Widerspruch auf, indem du eine Regel entfernst oder einen größeren Tisch anlegst.

Weiche Wünsche: werden so gut wie möglich erfüllt

Wie die Berechnung funktioniert

Zuerst setzt das Werkzeug die größten Einheiten nacheinander an den jeweils passendsten Tisch. Danach probiert es in sehr vielen kleinen Schritten Verbesserungen aus: einen Gast oder ein Paar an einen anderen Tisch setzen oder zwei Einheiten tauschen. Am Anfang nimmt es auch einmal eine Verschlechterung in Kauf, um nicht in einer mittelmäßigen Lösung stecken zu bleiben; mit der Zeit wird es immer wählerischer. Dieses Verfahren heißt Simulated Annealing („simuliertes Abkühlen“). Es findet in der Regel sehr gute, aber nicht beweisbar perfekte Lösungen – deshalb lohnt es sich, mehrmals zu rechnen und den schönsten Vorschlag zu behalten.

Alles läuft in deinem Browser. Für 200 Gäste dauert eine Berechnung auf einem normalen Rechner deutlich unter einer Sekunde.

Was das Werkzeug nicht weiß

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